Zenfolio gibt mir alles, was ich brauche für meine Webseite und noch mehr!

– Martin Hobby

Martins Lieblingsfunktionen bei Zenfolio:

  • Einfach zu benutzen und zu aktualisieren!
  • Mit den Verkaufsfunktionen verdiene ich Geld im Schlaf. Es ist großartig morgens aufzuwachen und zu sehen, dass über Nacht eine große Print-Bestellung eingetroffen ist.
  • Unbegrenzter Speicherplatz

Martin benutzt das Preset Pomona

  • Optimal für Hochzeits- und Portraitfotografen
  • Einfach zu installieren mit einem Klick

Über Martin

Bio

Martin ist Hochzeits- und Werbefotograf und wohnt im Südosten Englands. Er praktiziert einen frischen, modernen Ansatz in seiner Arbeit und ist fest davon überzeugt, dass der Umgang mit den Kunden mindestens so wichtig ist wie die Kamerakunst. Martin fotografierte seine erste Hochzeit schon 1993. In der Zwischenzeit hatte er Unterschiedliches ausprobiert in der Fotoindustrie von der Tierfotografie bis zum Management eines Luxus-Portrait-Studios. Sein derzeitiges Geschäft hat er seit 2009. Martin mag Punk, Rum, Lego und kann ziemlich gut kochen.

Interview

Wo wohnen Sie?

Ich wohne in einer Stadt namens Dartford an der Grenze zwischen Kent und London.

Welches Genre der Fotografie bevorzugen Sie?

Ich teile meine Arbeit ziemlich genau 50/50 auf zwischen Hochzeiten und Werbung. Meine kommerziellen Arbeiten sind meistens Portraits für Leitartikel, die in Zeitschriften und für Werbezwecke verwendet werden. Ich sehe mich vor allem als jemand, der gerne Menschen fotografiert, da ich sehr gerne mit Menschen arbeite, es liebe etwas mehr über sie herauszufinden und dann versuche die besten Reaktionen in kürzester Zeit einzufangen.

Welches ist Ihr unvergesslichstes Bild und weshalb?

Das ändert sich ständig. Wenn Sie mich nächste Woche fragen, dann ist das bestimmt ein Foto, welches ich noch gar nicht aufgenommen habe. Die meisten Fotos, die ich liebe, sind von meinem Sohn Ollie, doch wenn ich eins aussuchen soll, das ich bei der Arbeit gemacht habe, wäre es wahrscheinlich dieses Bild des ‘Dinosaurier-Stapels’. Das ist krass. Ich habe es auf mein Mouse-Pad drucken lassen. Dann sehe ich es jeden Tag und lasse mich in Zeiten des Zweifels daran erinnern, dass ich das doch ganz gut beherrsche mit der Fotografiererei.

Weshalb sind Sie Fotograf geworden? Wo finden Sie Ihre Motivation zum Fotografieren und hat sich das über die Jahre geändert?

Mein Vater war Hochzeitsfotograf in den 60er und 70er Jahren. Daher habe ich die Fotografie schon sehr früh kennengelernt. Natürlich habe ich rebelliert und wollte etwas ganz anderes machen, bloß nicht Fotograf werden. In der Schule wollte ich Töpferei belegen, doch da ich der einzige war, der sich für den Kurs angemeldet hat, fand er nicht statt und ich belegte doch Fotografie. Ich habe auch schon versucht mich von der Fotografie zu verabschieden und einen andern Weg einzuschlagen, doch es sieht so aus, als sei die Fotografie das einzige, worin ich wirklich gut bin… Fotografieren hat eine kathartische Wirkung auf mich; es ist befreiend. Wenn ich eine Woche lang nicht fotografiert habe, komme ich mir vor wie ein Tier im Käfig. Ich muß nach draußen zum Fotografieren, so wie andere das Golf spielen brauchen.

Haben Sie persönliche Rituale, mit denen Sie sich auf ein Shooting vorbereiten?

Ja, und heute ist auch das erste Mal, dass ich das zugebe. Ich lege meine “Rüstung” an—meine Ringe und meine Armbänder (in einer ganz bestimmten Reihenfolge). Ich glaube, so kann ich mich besser konzentrieren und es bringt mich in den Arbeitsmodus.

Welches sind die wichtigsten 5 Dinge, die Sie auf jedem Shooting dabei haben?

Kaffee, eine zweite Tasse Kaffee, Frühstück/Snacks, Wasser, Gaffer-Tape. Mir ist schon klar, dass es sich dabei hauptsächlich um Essen und Trinken handelt, doch außer der Kamera, was braucht man denn schon, wenn man den ganzen Tag draußen fotografiert? Man hat sich selbst zu versorgen. Und es gibt nichts, was nicht mit Gaffer-Tape repariert werden könnte.

Wie finden Sie wieder zurück zur Inspiration, wenn Sie in einem kreativen Tief stecken?

Das ist nicht einfach. Losziehen und für mich selber fotografieren, statt für einenn Kunden ist immer eine gute Möglichkeit. Doch wenn man fast jeden Tag arbeitet, ist Fotografieren oft gerade das letzte, was man an einem der wenigen freien Tage tun möchte. Meistens ist es ja auch nur die Denkweise oder die geistige Haltung, die neu eingestellt werden muss. Es kann gut sein, dass man ganz hervorragende Arbeiten produziert, doch man kann es nicht fühlen. Dann würde ich sagen: einfach weiter machen. Lass dich nicht unterkriegen.

Wer oder was hatte den größten Einfluß auf Sie als Fotograf?

Den größten Einfluss hatte mein Vater; ohne ihn hätte ich gar keine Kamera in die Hand bekommen. Einer meiner Einflüsse in jüngerer Zeit ist ein befreundeter Fotograf namens Anthony Gould-Davies. Ich verdanke ihm nicht einmal so sehr, wie ich fotografiere  sondern wie ich an das Fotografieren herangehe, wie ich mich verhalte. Er half mir wieder Freude in der Fotografie zu finden. Es ist nichts als ‘auf der Bühne stehen’, eine Pantomime. Ich glaube, dass es unsere Aufgabe ist, eine Show für unsere Kunden abzuziehen, sie zu unterhalten und ihre Zeit vor der Kamera so unvergesslich und erfreulich wie möglich zu gestalten. Suchen Sie mal nach “Halo & Hobby”, um zu sehen, was wir alles anstellen.

Wenn Sie einen Tipp mit angehenden Fotografen teilen könnten. Welcher wäre das?

Tu so, dann wirst du so—andernfalls wirst du nie dazu stehen, dass du es kannst oder genug Selbstvertrauen haben, wirklich das zu tun, was dir am Herzen liegt. Es ist egal, dass es dir Angst macht; du solltest sogar Angst haben oder zumindest etwas nervös sein. Ich kann dir fast garantieren, dass die Person, die du fotografierst mindestens genauso nervös ist.

Welches sind die besten drei Zenfolio-Funktionen, mit denen Sie Ihr Geschäft verwalten?

1. Unbegrenzter Speicherplatz—es ist praktisch eine weitere Backup-Seite für meine hochauflösenden bearbeiteten Bilder sobald ich mit einem Auftrag fertig bin.

2. Es ist so einfach zu benutzen. Nachdem man verstanden hat, welche Teile man braucht und ein einfaches Design zusammengestellt hat, ist es ein Kinderspiel die Webseite zu aktualisieren.

3. Das Verkaufen ist prima. Es ist großartig morgens aufzuwachen und zu sehen, dass über Nacht eine große Print-Bestellung eingetroffen ist. Ich habe echt das Gefühl, Geld im Schlaf zu verdienen.

Wenn Sie zusammen mit einem Fotografen Ihrer Wahl ein Shooting machen könnten (bereits verstorben oder lebend), wen würden Sie wählen und weshalb?

Ich arbeite recht oft mit anderen zusammen. Es ist eine super Möglichkeit andere Fotografen kennenzulernen, zu sehen, wie sie arbeiten und auch eigene Ideen auszuprobieren. Das Zusammenarbeiten macht Spaß und ist nicht zu vergleichen mit dem Stress der Hochzeitsfotografie. Ich arbeite mit Zenfolio Ambassador Steve Bridgwood mehrere Male im Jahr zusammen, und bei uns geht es immer recht lustig zu.

Wie hat sich die Welt der Fotografie verändert, seitdem Sie als Profi arbeiten?

Die Welt war ja nicht digital, als ich angefangen habe. Ich habe meine erste Hochzeit 1993 aufgenommen. Alles hat sich geändert.

Welche andere Software außer Zenfolio ist für ihren Workflow unentbehrlich?

Lightroom. Ohne Lightroom wäre ich verloren.

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